Safran

Posted By: Doaa Ebrahim In: Gewürz-Box On: Samstag, Dezember 17, 2016 Comment: 0 Hit: 618

Gegen schlechte Laune ist ein "Kraut" gewachsen.

Safran ist eine Krokus-Art, die im Herbst violett blüht. Aus ihr wird das Safran genannte Gewürz gewonnen. Safran schmeckt bitter-herb-scharf. Safran enthält Crocin, das als Farbstoff verwendet wurde und Speisen die typische gelbe Farbe gibt.

(in "Active live", April 2015)

Safran ist ein teures Gewürz und wird deshalb auch als „rotes Gold“ bezeichnet. Safran-Krokus wird etwa acht bis fünfzehn Zentimeter hoch. Seine Blüten sind blau bis violett. Besonders Kennzeichen sind die tiefdunkelroten Stempelfäden, die weit aus der Blüte heraushängen. Aus ihnen wird Safran gewonnen. Für die Herstellung von Safran werden die Blüten per Hand gepflückt. Die Pflanze wird durch Teilung der Knollen vermehrt. Nur ein einziges Mal im Jahr und für nur zwei Wochen blüht die Safranpflanze. Jede Safran-Knolle muss etwa alle vier Jahre umgepflanzt werden. Um ein einziges Kilo Safranfäden zu gewinnen braucht es etwa 150 000 bis 250 000 Blüten.

Schweizer Safran

Im Dorf Mund im Oberwallis auf einem Hochplateau auf 1200 Metern über Meer, wird seit dem vierzehnten Jahrhundert Safran angebaut. Der Safran wächst auf einer Fläche von rund 18 000 Quadratmetern. Zwischen dreisig und tausend Blumen werden jeden Tag in der Saison während Oktober und November geerntet. Jährlich gewinnen die Munder zwischen einem und vier Kilo Safran. In Mund gibt es einen Safranlehrpfad, eine unterhaltsame Wandermöglichkeit insbesondere für Familien.

Safran – ein sonniges Gemüt

Die heilenden Eigenschaften des Safrans sind wissenschaftlich nachweisbar. Er wirkt schmerzlindernd – nicht nur körperlichen, sondern auch bei psychischen Schmerzen. Bereits im 14. Jahrhundert wurde Safran in einem medizinischen Lehrbuch als Mittel gegen depressive Verstimmung und zur Hirnleistungsförderung erwähnt. Wie seine Farbe andeutet, bewirkt er ein sonniges Gemüt. Safranal, ein Bestandteil des Safrans wirkt beruhigend und vermittelt ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Zudem wurde nachgewiesen, dass Safran Magenstärkend wirkt. Gute Wirkung zeigt Safran bei Menstruationsbeschwerden. Er stärkt ebenfalls das zentrale Nervensystem.  Vorsicht ist bei der Dosierung angesagt. Bei einer Einnahme von über fünf Gramm könnten Nebenwirkungen auftreten.

Safran in der Küche

Safran ist sehr beliebt für Feinschmeckern. Er hat ein sehr spezielles Aroma. Man muss es sehr vorsichtig dosieren, sonst schmeckt die Speise metallisch. Dosiert man Safran korrekt, dann färbt es wunderbar gelb und schmeckt leicht bitter. Als Gewürz kann man damit Risotto, Paella, Fisch, Nudeln und Kuchen verfeinern. Um den aromatischen Duft zu bewahren, sollte Safran nicht allzu lange gekocht werden.

Safran Rezepte

Safran Rosinenreis

Safran Dip mit Mango

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